Billard Club Frankfurt 1912 e.V.

100 Jahre – Chronik 1912 bis 2013
Die unendliche Geschichte des ältesten Billardvereins in Deutschland

 

Der Billard Club Frankfurt 1912 e.V., gilt als der älteste Billardverein in Deutschland und entstand in seiner heutigen Form durch die 1984 erfolgte Fusion der drei Frankfurter Vereine:

BC Frankfurt, gegründet ca. 1890, jedoch nicht belegt
BC Westend 1912, gegründet am 4. März 1912
Schwanheimer Billardclub, gegründet 1968.

Bei der Gründung des „DABB – Deutschen Amateur Billard Bundes“ (heute DBU – Deutsche Billard-Union), am 18. April 1911 war der BC Frankfurt eines der sechs Gründungsmitglieder. Der Frankfurter Dr. Kurt Simon, damals Verleger der Frankfurter Zeitung (heutige FAZ) wurde zum ersten Präsidenten des DABB gewählt und der Sitz des Verbandes wurde in Frankfurt festgelegt.

Der erfolgreichste Spieler des BC Frankfurt war Walter Lütgehetmann, der in der Zeit von 1935 bis 1961 eine Weltmeisterschaft im Fünfkampf, vier Europameisterschaften und 25 Deutsche Meisterschaften gewonnen hatte. Am 31. März 1953 wurde Walter Lütgehetmann als erstem Billardspieler die höchste deutsche Sportauszeichnung, der Silberlorbeer durch den Bundespräsidenten verliehen. Am 26. April 1967 verstarb Walter Lütgehetmann leider nach langer, schwerer Krankheit.

 

Am 1. April 1958 wurde der Hessische Billard Landesverband e.V. unter der Mitwirkung der Frankfurter Vereine gegründet.

Die drei Frankfurter Vereine ziehen erstmals 1972 in ein gemeinsames Vereinsheim in der Bolongarostraße, bleiben aber weiterhin eigenständige Vereine. Erst am 15. Juni 1984 beschließen die 3 Vereine die Fusion zum Billard Club Frankfurt 1912 e.V. und das nachgewiesene Gründungsdatum des BC Westend 1912 wurde im Vereinsnamen übernommen. Am 1. Sep. 1985 erfolgt der raummäßig erforderliche Umzug in die Mainzer Landstraße 625.

Im Mai 1986 wird ein Vertrag zwischen dem HBLV (Hessischer Billard Landesverband e.V.) und dem Billardclub Frankfurt 1912 e.V. über die Einrichtung des hessischen „Billard Landesleistungszentrum“ in den Clubräumen beschlossen. Bis heute finden die hessischen Lehrgangsmaßnahmen in den Clubräumen statt.

Es ist heute nicht mehr zweifelsfrei feststellbar, wann der Verein genau gegründet wurde. Alten Überlieferungen zur Folge hat der Frankfurter BC bereits um 1890 existiert und gilt als der älteste Billardverein in Deutschland.

In seiner heutigen Form besteht der Billard Club Frankfurt 1912 e.V. aus dem 1984 erfolgtem Zusammenschluss der drei Vereine Frankfurter BC, BC Westend 1912 und dem Schwanheimer Billard-Club. Vom BC Westend 1912 wurde das nachgewiesene Gründungsdatum im Vereinsnamen übernommen.

1991 wurde der Mietvertrag in der Mainzer Landstraße seitens des Vermieters gekündigt und der schwierige Umzug in das heute noch bestehende Vereinsheim in der Borsigallee 45 (gegenüber dem Hessencenter) erfolgte im Sep. 1991. Der Eingang befindet sich rechts neben dem dänischen Bettenlager.

1993 wurde der ursprüngliche Karambol- Billardclub durch einen Snookertisch erweitert und es erfolgte ein erfreulicher Zulauf an Snookerspielern.

Sportlich gesehen hat der Verein nach der Legende Walter Lütgehetmann auch noch vieles erreicht. Seit 1982 bis heute ist der Verein durchgängig in der 1. oder 2. Bundesliga im Dreiband vertreten. Da der Verein grundsätzlich nur mit eigenen Mitgliedern, ohne die sonst in den Bundesligen übliche, gekauften Legionäre spielen, ist der 9- fache Einsatz in der 1. Bundesliga sensationell. 1995 und 1996 wurde sogar jeweils die Vizemeisterschaft in der 1. Bundesliga mit der Mannschaft Köstner, Schiwek, Eversmann, Erogul und Stavrakidis hinter dem damals alles beherrschenden Verein Horster Eck, der nur aus Legionären bestand, erreicht.

Nach einigen guten 2. und 3. Plätzen bei der DPMM – Deutschen Pokalmannschaftsmeisterschaft im Dreiband gelang sogar 2002 der Mannschaft mit Köster, Schiwek, Erogul und Stravrakidis der Gewinn der DPMM im Finale gegen Hasselt, die mit Horn, Galla, Stoobands und Siebert antraten und wurden somit Deutscher Meister.

 

Durch die zwei Vizemeisterschaften in der 1. Bundesliga und durch den Gewinn der DPMM konnten die Frankfurter 1995, 1996 und 2003 bei den Europapokal- Mannschaftsmeisterschaften im Dreiband teilnehmen.

1996 gelang der Mannschaft mit Köstner, Schiwek, Eversmann und Erogul der Gewinn in der Vorrunde in Mallorca und somit den Einzug in die Endrunde der letzten 6 Mannschaften in Essen und erreichte dort den hervorragenden 4. Platz. Der Einzug in das Europapokal- Finale wurde im Halbfinale gegen den späteren Sieger Horster Eck, bei einem 4 : 4 Unentschieden, nur knapp um 5 Bälle verpasst.

 

1999 und 2000 gewann Ralf Köstner jeweils die Deutsche Meisterschaft im Biathlon – Dreiband und Kegelbillard.

2003 wurden 2 Pooltische zur Erweiterung des Vereinsangebotes angeschafft und unsere Poolmannschaft schaffte es bis in die Verbandsliga in Hessen aufzusteigen.

Vom 14. bis 16. April 2013 wurde in Frankfurt die Endrunde der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft im Dreiband auf dem kleinen Billard ausgerichtet und die Mannschaft mit Erogul, Roth, Stravrakidis und Schiwek wurden Deutscher Vizemeister.

Neben diesen Highlights wurde von Frankfurter Spielern und Mannschaften noch eine ganze Reihe von sehr guten Platzierungen bei Deutschen Meisterschaften erzielt. Alle Details sind unter der Rubrik „Die Erfolge“ festgehalten.

Am 5. Mai 2012 wurde das 100- jährige Vereinsjubiläum in Anwesenheit der Frankfurter Stadträte Claus Möbus und Dieter Bürger, dem DBU Präsidenten, Hagen Goroncy und dem kompletten HBLV- und HPBV- Vorstand gefeiert.

Der Verein verfügt derzeit über 3 große Karamboltische, 2 kleine Karamboltische, 4 Pooltische und einen Snookertisch und bietet somit alle Billardsportarten auf stets gutem und gepflegtem Material an.

 

Die Chronik

Die nun folgende Geschichte des Frankfurter Billardsportes setzt sich aus Unterlagen des BC Westend und dem zur Verfügung gestellten Archivmaterial des Ehrenpräsidenten des Deutschen Billard–Bundes, Herrn Karl-Heinz Krienen, zusammen und wurde 1987 anlässlich der 75 Jahr Feier des Vereins von Klaus-Dieter Mayer und Reiner Schiwek zusammengetragen und 2012 von Reiner Schiwek ergänzt und von Hannes Lüttringhaus illustriert und zum Druck aufbereitet.
1907

Im Billard Cafe Luitpold in der Kaiserstraße wird bereits Billard gespielt.Joseph Donhauser, Schüler des Billardmeisters Adolf Böckl, kommt nach Frankfurt und spielt im Cafe Luitpold.
1908

Die Frankfurter Dr. Simon, Nußbaum und Weisbarth werden als führende Persönlichkeiten im Billardsport genannt. Das erste große Billard wird in Frankfurt aufgestellt.
1909

Der Frankfurter BC spielt im Cafe Bristol, den Joseph Donhauser leitet und in dem fünf große Billardtische stehen.
1910

Im Cafe Bristol finden die ersten internationalen Freundschaftskämpfe statt.
1911

Vom 13. bis 18. April findet das erste offizielle internationale Turnier im Cadre 45/2 im Cafe Bristol statt. Sieger wurde der Franzose Mortier mit 13,51 GD.

Im Anschluss an das Turnier wird am 18. April der „Deutsche Amateur Billard-Bund“ (DABB) in Frankfurt gegründet. Gründungsmitglieder sind der Frankfurter, Kölner, Mainzer, Stuttgarter, Hamburger und Düsseldorfer Billard-Club.

Der Frankfurter BC wird durch die Herren Dr. Simon, Hoffmann, Lismann, Leschkorn, Müller, Weißbarth und Wiederholt vertreten.

Dr. Kurt Simon, damals Verleger der Frankfurter Zeitung (heutige FAZ), wird zum ersten Präsidenten des DABB gewählt. Der Sitz des Verbandes wird bis auf weiteres in Frankfurt festgelegt. Dieses Amt bekleidete er bis 1913.
1912

Der Frankfurter BC zieht in die neu eröffnete Billardakademie Donhauser in der Kaiserstraße.

Am 4. März wird der BC Westend 1912 von den Herren Föth, Holl, Dörr, Schmolze und Papst gegründet. Zum 1. Vorsitzenden wird Herr Föth gewählt. Die Gastwirtschaft Mikus in der Koblenzerstraße wird das erste Vereinsheim. Ein Bier gab es dort für 12 Pfennige und für 15 Pfennige ein Viertel Pfund Wurst.
1913

Der BC Westend besteht inzwischen aus 19 Mitgliedern. In 3 Klassen wird ein Vereinsturnier ausgerichtet, für das ein Preisgeld von 40,- Mark bewilligt wird.

Der Frankfurter BC richtet ein nationales Turnier im Cadre 45/2 aus.
1914

Am 28. Juni findet ein Sommerfest des BC Westend in der „Rosenau“ statt.

Beim Frankfurter BC werden Clubturniere ausgerichtet. Teilnehmer sind u.a. die Herren Nussbaum, Haupt, Hellberger und Weisbarth.

Im August beginnt der 1. Weltkrieg
1915

Das Vereinsleben kommt ganz zum Erliegen. Den Mitgliedern werden Liebesgaben ins Feld geschickt. Besonders hervorgetan hat sich hierbei Herr Verheul vom BC Westend.
1919

Im Februar versammeln sich einige Mitglieder des BC Westend und mieten wieder ein Billard an. Das Vereinsleben beginnt wieder lebendig zu werden.
1920

Der BC Westend zieht in die Mainzer Landstraße, Gaststätte Erle um. Es wird ein Stiftungsfest abgehalten.
1922

Die Herren Stern, Weisbath und Roth vom Frankfurter BC nehmen an der Deutschen Meisterschaft im Cadre 45/2 Klasse 2 teil.
1923

Der langjährige Vorsitzende des Frankfurter BC, Major a.D. Lismann verstirbt.

Die Deutsche Meisterschaft im Cadre 45/2 wird in Frankfurt ausgetragen. Sieger wird Poensgen.
1924

Es ist Inflation, der Mitgliedsbeitrag beträgt 20 Milliarden Mark.

Willi Tigges wir zum Vorsitzenden des BC Westend gewählt. Er leitet, mit kurzer Unterbrechung, die Geschicke des Vereins 30 Jahre lang. Es werden karnevalistische Veranstaltungen mit einem kompletten Elferrat durchgeführt.
1925

Erstmals wird der Wunsch nach einem eigenen Billardtisch beim BC Westend diskutiert und nach harten Auseinandersetzungen auch verwirklicht.
1926

Eine Feier bei freiem Essen und Trinken aus Anlass der Bezahlung des eigenen Billardtisches wird arrangiert.

Roger Conti spielt in Frankfurt eine Einladungspartie gegen Donhauser, die nach 15 Aufnahmen 1000 zu 300 für Conti endet.

Donhauser wird Süddeutscher Profimeister.
1927

Donhauser wird 6. bei der Deutschen Profimeisterschaft. Der Frankfurter BC zieht in das Cafe Bauer um.
1928

Conti und Derbier spielen im Cafe Bauer eine Einladungspartie, die Conti mit 1000 zu 380 in 11 Aufnahmen für sich entscheiden kann.
1929

Der BC Westend zieht in das Restaurant „Zum Haferkasten“ in die Mainzer Landstraße um.
1930

Der Schriftführer des BC Westend, Georg Deisenroth, unternimmt nach einer Clubversammlung einen Frankfurter Nachtbummel und verliert hierbei die Versammlungsprotokolle von 1929 und 1930.

1931

Donhauser zieht mit dem Frankfurter BC in den Billard-Palast im Kaiserkeller, den damals schönsten Billardsaal Deutschlands.

Zu diesem Zeitpunkt gibt es in Frankfurt vier Billardvereine.
1932

Es findet in Frankfurt eine Einladungspartie zwischen Albert Poensgen und Joseph Donhauser statt. Poensgen gewinnt 400 zu 159 in 22 Aufnahmen.
1933

Es gibt 8 Millionen Arbeitslose in Deutschland. Der Sport wird in die Bewegung „Deutschland erwache“ eingebunden und die Gleichschaltung des Deutschen Billardsports wird vollzogen.

Der wohl bekannteste und erfolgreichste Billardspieler des Frankfurter BC, Walter Lütgehetmann, tritt zum ersten Male bei nationalen Meisterschaften an. Er gewinnt die Cadre 45/2 Klasse 2 mit einem GD von 12,93.

Der Frankfurter BC richtet die Deutschen Meisterschaften im Cadre 45/2 aus. Sieger wird Poensgen.
1934

Der Vorstand des BC Westend wird von „Staatslinientreuen“ übernommen. Alle Veranstaltungen mussten von den Parteistellen genehmigt werden.

Walter Lütgehetmann nimmt mit 19 Jahren zum ersten Mal an der Weltmeisterschaft im Cadre 45/2 in Genf teil und belegt den 7. Platz. Bei der Deutschen Meisterschaft im Cadre 45/2 wird er Dritter mit einem GD von 20,17.

Experten sind der Meinung, dass ihm eine große Zukunft bevorsteht.
1935

Walter Lütgehetmann gewinnt seine erste Deutsche Meisterschaft. Im Laufe seine Karriere sollen noch 24 weitere Deutsche Meistertitel hinzukommen.
1936

Der Ehrenvorsitzende des Frankfurter BC, Eugen Heinz, verstirbt.
1938

Bei einem Einladungsfünfkampf in Köln wird Lütgehetmann von Hagenlocher deklassiert.
1939

In diesem Jahr erringt Walter Lütgehetmann den größten Erfolg seiner Laufbahn. Im Januar wird er Weltmeister in der Disziplin Fünfkampf.

Der „linientreue Vorstand“ des BC Westend wird von mutigen Mitgliedern abgesetzt. Willi Tigges übernimmt wieder die Vereinsführung.
1940

Karl Steuernagel tritt in den BC Westend ein, dem er 66 Jahre lang bis 2005 die Treue halten wird.
1943

Eine Luftmine zerstört das Clublokal des BC Westend. Dabei kommt das Mitglied Hergenröder ums Leben.
1944

Auch das Spiellokal des Frankfurter BC, der Billard-Palast, wird ausgebombt.
1947

Der nationale Spielbetrieb wird wieder aufgenommen.

International haben deutsche Spieler bis 1952 keine Spielberechtigung.
1948

Walter Lütgehetmann gewinnt die Deutsche Meisterschaft im Cadre 45/2 in Krefeld.
1949

Der BC Westend formiert sich neu. Für 150,- DM wird ein Billard angeschafft. Der Monatsbeitrag wird auf 1,- DM festgesetzt. Von der Mitgliederversammlung wird gleiches Recht für alle Mitglieder unabhängig der Spielstärke des Einzelnen beschlossen.

 

Der Club zieht in die Mainzer Landstraße 260 zur Gaststätte Herbst.
1950

Wieder muss der BC Westend umziehen, diesmal geht es in die Gastwirtschaft Löffel in die Speyerer Straße 11.
1952

Walter Lütgehetmann gewinnt seine erste Europameisterschaft im Cadre 71/2 in Mühlhausen.

Beim BC Westend gibt es Aufruhr. Ein von einem Mitglied für das Stiftungsfest versprochener Kasten Bier wird nicht gebracht.
1953

In der Sandhofpassage mietet Walter Lütgehetmann das „Billard Casino“ an. Der Frankfurter BC zieht in diese Räume und wird eingetragener Verein.

Lütgehetmann gewinnt die Europameisterschaften im Cadre 47/2 und 71/2.

Am 31. März wird Walter Lütgehetmann als siebentem Sportler der Bundesrepublik und als erstem Billardspieler das vom Bundespräsidenten vergebene „Silberne Lorbeerblatt“ durch den Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt, Dr. Walter Kolb, verliehen.

Der Beitrag des BC Westend wird auf 3,- Mark pro Monat angehoben und die Gleichsetzung der passiven und aktiven Mitglieder wird durchgesetzt.

Es wird beschlossen, dass am Spielabend eine Freie Partie nur bis maximal 50 Punkte gespielt werden darf oder höchstens 30 Minuten dauern soll.
1954

In Saarbrücken gewinnt Walter Lütgehetmann die Europameisterschaft im Einband und bei der Europameisterschaft im Dreiband wird er Zweiter.

Der Frankfurter BC richtet die Deutsche Meisterschaft im Fünfkampf aus, die auch den Hoffnungen entsprechend von Lütgehetmann gewonnen wird.

F.W. Schmidt wird Vorsitzender des Frankfurter BC und übernimmt auch den Vorsitz des Billard Verbandes Hessen. Schmidt hatte 1923 in der Billard-Akademie von Donhauser mit Billardspielen begonnen.
1955

Walter Lütgehetmann gewinnt 5 Deutsche Meisterschaften. Bei der Europameisterschaft im Einband wird er Zweiter.

Vierzehntägig erscheint eine Clubzeitung des Frankfurter BC.
1956

Walter Lütgehetmann gewinnt 3 Deutsche Meisterschaften.
1957

Richard Rixrath wird Dritter bei der Bundesmeisterschaft im Dreiband Klasse 1. Werner Müller wird Süddeutscher Meister im Dreiband.

Walter Lütgehetmann gewinnt die Deutsche Meisterschaft im Einband und wird Vorsitzender des Frankfurter BC.

Ein Billard – Lehrbuch „Das Rezept“ wird von Lütgehetmann herausgegeben.

Ein Freundschaftskampf im Billard-Casino zwischen Royal L´elite Bruxelles und dem Frankfurter BC endet unentschieden.
1958

Der Hessische Billard Landesverband (HBLV) in seiner heutigen Form wird am 1. April gegründet.

Bei der Europameisterschaft im Einband wird W. Lütgehetmann Zweiter und spielt auf dieser EM 11 neue Europarekorde. In diesem Jahr gewinnt er 4 Deutsche Meisterschaften.

Der Frankfurter BC gewinnt einen Freundschaftskampf gegen Stuttgart.

Richard Rixrath wird Süddeutscher Meister im Cadre 35/2.
1959

Beim BC Westend wird nun auch der Eckenabstrich eingeführt.

In Friedberg bezieht der Frankfurter BC bei einem Freundschaftsturnier eine 6 zu 14 Niederlage.
1960

Die Deutsche Meisterschaft im Cadre 71/2 wird vom Frankfurter BC ausgerichtet, die natürlich wieder Walter Lütgehetmann gewinnt.

Bei der Deutschen Dreiband Mannschaftsmeisterschaft wird der Frankfurter BC mit der Mannschaft Lütgehetmann, Rixrath, Müller, Lucha und Miehm Dritter mit einem GD von 0,499.

Ernst Isenmann, 39 Jahre Mitglied im BC Westend, verstirbt.

1961

Zweiter Platz für Walter Lütgehetmann bei der Europameisterschaft im Cadre 71/2. Er erhält das Leistungsabzeichen des Deutschen Billard-Bundes in Gold.

Dr. Jeitter wird Ehrenmitglied des DBB.
1962

Der Frankfurter BC gewinnt die Süddeutsche Mannschaftsmeisterschaft im Dreiband mit einem GD von 0,515.

Der BC Westend feiert sein 50-jähriges Bestehen.
1963

In einem Artikel der Billard-Zeitung gibt W. Lütgehetmann Anleitungen zum Billardtraining.
1964

Walter Lütgehetmann gewinnt den Coupe Iwan Simonis in Wien.

Der Frankfurter BC wird Vierter bei der DPMM im Dreiband. Bester Spieler ist Lütgehetmann mit einem GD von 0,942.

Willi Tigges wird zum Alterspräsidenten des BC Westend gewählt.
1965

Der BC Westend beschließt, dass ein neues Mitglied nur mit 2/3 aller Stimmen und in einer geheimen Wahl aufgenommen werden kann.
1966

Am 1. Juli tritt der BC Westend in den Hessischen Billard Landesverband (HBLV) ein. Dafür muss der Mitgliedsbeitrag um 0,50 DM je Monat angehoben werden. Kurt Schönfeld wird zum 1. Vorsitzenden des BC Westend und zum 2. Vorsitzenden des HBLV gewählt.

Reinhard Köhler vom Frankfurter BC wird Sportwart des HBLV.

Gustav Eller gewinnt die Meisterschaft in der Freien Partie Klasse 3.
1967

Am 26. April stirbt Walter Lütgehetmann nach langer schwerer Krankheit.
1968

Der Schwanheimer Billardclub wird gegründet und tritt in den HBLV ein.

Kurt Schönfeld wird zum 1. Vorsitzenden des HBLV gewählt.

Vom BC Westend wird von den Mitgliedern für jedes ausgetragene Spiel 10 Pfennig kassiert, um Geld für den Kauf eines Billards anzusparen.
1969

Der BC Westend und der Schwanheimer BC ziehen in ein gemeinsames Clublokal in Schwanheim, Eifelstraße 2, dass von Hans Neger bewirtschaftet wird. Man hat dort zwei kleine und ein großes Billard zur Verfügung.

Reinhard Köhler vom Frankfurter BC gewinnt die Bundesmeisterschaft im Dreiband Klasse 2.

Jörg Rindermann tritt in den Frankfurter BC ein.
1970

Der Frankfurter BC richtet die Bundesmeisterschaft im Dreiband Klasse 1 aus. Der Frankfurter Teilnehmer Clay Sherman wird Letzter.
1971

Reinhard Köhler wird zum 1. Vorsitzenden des HBLV gewählt.

Der Frankfurter BC zieht auch in die Eifelstraße zu den beiden anderen Clubs.

Jörg Rindermann wird 1. Vorsitzender des Frankfurter BC.

Die durch das Nebeneinander der drei Vereine entstehenden Probleme erfordern manche Sitzung der drei Vorsitzenden, um die Atmosphäre zu entgiften.

Zum 31.12. tritt der BC Westend aus dem HBLV aus.
1972

Die drei Vereine ziehen gemeinsam in die Bolongarostraße 20 in Nied, bleiben aber weiterhin eigenständige Vereine. Jörg Rindermann, Kurt Schönfeld und Heinz Wilde leiten die Geschicke als jeweils 1. Vorsitzende.

Der Mietvertrag konnte nur durch die persönliche Haftung der Vorsitzenden abgeschlossen werden.

Klaus-Dieter Mayer übernimmt den Vorsitz im HBLV und wird zum Generalsekretär des Deutschen Billard Bundes gewählt. Nicht nur die Frankfurter Vereine profitieren von seinen Beziehungen zum DBB.

Reiner Schiwek tritt in den Frankfurter BC ein und übernimmt das Amt des Sportwartes.
1973

Am 1. April tritt der BC Westend wieder in den HBLV ein.

Ein zweites großes Billard wird erworben. Nun verfügen die drei Vereine über zwei große und zwei kleine Billardtische.

Im April wird die Bundesmeisterschaft im Cadre 35/2 in der Bolongarostraße ausgerichtet.
1974

Dieter Müller und Günter Siebert bestreiten im Vereinsheim ein Qualifikations-Turnier zur Teilnahme an der Europameisterschaft im Fünfkampf.

Das regionale Fernsehen und alle Frankfurter Zeitungen berichten. Daraus resultiert ein starker Mitgliederzuwachs.
1975

Alle drei Vereine werden im Februar in den Landessportbund Hessen aufgenommen. Die Verhandlungen mit dem LSB wurden für alle Vereine des HBLV unter der Regie von Klaus-Dieter Mayer geführt, der sich in teils sehr schwierigen und emotionsgeladenen Diskussionen gegen die Vertreter der etablierten Sportarten durchsetzen musste.

Klaus Hose, Siegfried Spielmann und Rene Vingerhoedt beginnen als Trainer des HBLV ihre Lehrgangsarbeit in Hessen. Ihre Arbeit hat wesentlich zur sportlichen Entwicklung der Frankfurter Vereine und im Landesverband beigetragen.

Vingerhoedt prägte in seinen Lehrgängen den Satz: „Wenn Du den Ball 3000 mal gespielt hast, kannst Du ihn“

Herbert Nigsch tritt in den BC Schwanheim ein. Herbert spielt hauptsächlich auf dem kleinen Billard und wird im Laufe der Zeit fünf Hessenmeisterschaften gewinnen.
1976

Reinhard Köhler wird zum Lehrgangswart des Deutschen Billard Bundes gewählt. Der BC Westend wird am 27.10. in das Vereinsregister eingetragen.

Der Frankfurter BC und der BC Westend nehmen an einem Drei-Städte-Turnier in Neustadt am Rübenberge teil.
1977

Die Rivalität unter den drei Vereinen nimmt zu. Vereinswechsel ist nur mit Zustimmung des abgebenden Vereins möglich und eine Doppelmitgliedschaft wird ausgeschlossen. Es wird befürchtet, dass sich ein Verein aus der Gemeinschaft löst.

Nach langer Zeit werden wieder Hessische Meisterschaften in der Freien Partie und Cadre 47/2 am großen Billard ausgetragen.

Ralf Köstner tritt in den BC Schwanheim ein und wird über Jahrzehnte als Sportwart und 2. Vorsitzender den Verein hilfreich unterstützen.
1978

Der Gewinn von zahlreichen Hessenmeisterschaften untermauert die starke sportliche Stellung der Frankfurter Vereine in Hessen.

Reiner Schiwek gewinnt erstmals die Hessenmeisterschaft im Dreiband. In Laufe der Zeit wird er 10 Hessenmeisterschaften gewinnen.

Orhan Erogul gewinnt die Hessenmeisterschaften in der Freien Partie und im Cadre 35/2. Im Laufe der Jahre wird er 26 Hessenmeisterschaften in diversen Disziplinen gewinnen. Jörg Rindermann gewinnt die Hessenmeisterschaft im Vierkampf und erzielt somit den 4. Erfolg bei Hessenmeisterschaften.
1979

Alle drei Vereine werden aufgrund ihrer sportlichen Erfolge erstmals von der Stadt Frankfurt am Main aus Mitteln der Sportförderung bezuschusst. Die Wege zu den Ämtern ebnete der damalige Kassierer Karl Steuernagel. Die mühsam erworbene Mitgliedschaft im LSB war dafür Voraussetzung.

Ralf Köstner gewinnt seine erste Hessenmeisterschaft im Einband. Er entwickelt sich zum erfolgreichsten Spieler in Hessen mit dem Gewinn von 34 Hessenmeistertiteln in verschiedenen Disziplinen.

Efstatios Stavrakidis tritt in den BC Westend ein.
1980

Alle 3 Vereine verzeichnen steigende Mitgliederzahlen.

Efstratios Stavrakidis gewinnt 3 Hessenmeisterschaften, im Cadre 47/2, Cadre 35/2 und im Vierkampf. Im Laufe der Zeit wird er 18 Hessenmeisterschaften in diversen Disziplinen gewinnen.
1981

Mit Prodromos Angelidis verstärkt sich der BC Westend entscheidend und wird in diesem Jahr der erfolgreichste Verein in Hessen und richtet das HBLV- Fest mit der Siegerehrung aus. Angelidis wird im Laufe der Zeit 6 Hessenmeisterschaften gewinnen.

Die Frankfurter Spieler Schiwek, Köstner, Zirn und Angelidis nehmen als „Frankfurter Spielgemeinschaft“ erstmals an der Deutschen Pokal Mannschaftsmeisterschaft im Dreiband (DPMM) teil und scheitern an der BG Bottrop.
1982

Sportlich geht es bei den 3 Frankfurter Vereinen weiter aufwärts. Die „Frankfurter Spielgemeinschaft“ mit Angelidis, Erogul (Freie Partie) und Stavrakidis, Zirn (Cadre 47/2) und Schiwek, Köstner (Dreiband) starten erstmals in der 2. Bundesliga – Mehrkampf und erreichen den hervorragenden dritten Platz.

Um den auf Hessenebene sportlich überlegenen BC Westend Paroli bieten zu können, beschließen der Frankfurter BC und der Schwanheimer BC einen übergeordneten neuen Verein zu gründen, den BC Frankfurt-Schwanheim und spielen gemeinsam in Mannschaften.

Reiner Schiwek wird zum 2. Vorsitzenden des HBLV gewählt. Bis 2008 wird er als 2. Vorsitzender oder Landessportwart im Vorstand des HBLV tätig sein.
1983

Die Bundesligateilnahme endet mit dem 4. Platz. Bei der DPMM nimmt Frankfurt mit zwei Mannschaften teil, die aber in der ersten Runde ausscheiden.

Efstratios Stavrakidis erreicht bei der Bundesmeisterschaft in der Freien Partie den 7. Platz.

Jethro Binheim löst Jörg Rindermann als 1. Vorsitzender des Frankfurter BC ab. Reiner Schiwek wechselt vom Frankfurter BC zum BC Westend und übernimmt von Kurt Schönfeld den 1. Vorsitz.

Der Schauspieler, Klaus Wennemann tritt in den Verein ein.

Ein Mitglied kauft 10 kg Salz für die nächsten 100 Jahre ein, da gerade im Angebot.
1984

Mit der Mannschaft Lotz, Wagner, Zirn und Schiwek erreicht der BC Westend bei der Bundesmannschaftsmeisterschaft im Vierkampf den 3. Platz.

Die Fusionsbestrebungen der drei Vereine, die sich das Clublokal teilen, sind in vollem Gange. Innerhalb der Vereine gibt es teilweise starke Strömungen gegen ein Zusammengehen. Trotzdem ergeben die Mitgliederversammlungen der einzelnen Vereine jeweils eine Mehrheit für einen Zusammenschluss.

Am 15. Juni treffen sich 34 Mitglieder und beschließen gemeinsam die Fusion. Jethro Binheim wird zum 1. Vorsitzenden des neuen Billard Club Frankfurt 1912 gewählt. Am 24. September erfolgt die Eintragung in das Vereinsregister.

Karl Steuernagel wird zum Kassierer im HBLV gewählt.

Die Bundesliga schließt nach dem Rückgang von Angelidis nach Griechenland nur mit dem 7. Platz ab.

Bei der DPMM scheidet Frankfurt gegen Saarbrücken mit 4 zu 4 und dem etwas schlechteren GD aus.
1985

Die Spielmöglichkeiten in der Bolongarostraße entsprechen nicht mehr der Anzahl und den Anforderungen der Mitglieder. Der Vorstand sucht nach geeigneten Räumlichkeiten. Auf der ordentlichen Mitgliederversammlung am 4. März wird aus Kreisen ehemaliger „Schwanheimer Mitglieder“ starker Widerstand gegen die Umzugsbestrebungen deutlich. Es wird ein Misstrauensantrag gegen den Vorstand gestellt, der zwar nicht angenommen wird; doch bewegt der Antrag selbst den Vorstand zum Rücktritt.

Auf der folgenden außerordentlichen Mitgliederversammlung werden der Umzug und die Anschaffung weiterer Billardtische beschlossen. Ein neuer Vorstand wird gewählt. Reiner Schiwek übernimmt den 1. Vorsitz und Jethro Binheim die Kasse.

Neun ehemalige „Schwanheimer Mitglieder“ treten aus und gründen den BC Nied.

Am 1. September werden die neuen Clubräume in der Mainzer Landstraße 625 bezogen. Es gab erhebliche technische Probleme, gemeinsam wurden sie jedoch überwunden. Der Club hat jetzt 3 große und 4 kleine Billardtische zur Verfügung.

Zu den Einweihungsfeierlichkeiten am 21. September werden die Süddeutschen Meisterschaften im Dreiband und Einband ausgerichtet. Ralf Köstner wird Zweiter im Dreiband und Reiner Schiwek Vierter im Einband. Ralf Köstner qualifiziert sich dadurch für die Deutsche Meisterschaft und wird Achter.

Bei der DPMM scheidet Frankfurt mit 2 zu 6 gegen München aus und wird Elfter.
1986

Im Mai wird ein Vertrag zwischen dem HBLV und dem BC Frankfurt 1912 e.V. über die Einrichtung des hessischen „Billard–Landesleistungszentrum“ in den Clubräumen abgeschlossen.

Zwei neue große Tische werden durch den HBLV angeschafft und ein alter Tisch wird abgebaut. Jetzt stehen 4 große und 4 kleine Billardtische zur Verfügung.

Die geplanten Lehrgangsmaßnahmen des HBLV laufen an. Es finden auch Lehrgänge über das Bildungswerk des Landessportbundes Hessen statt.

Ein Länderkampf Deutschland – Frankreich wird in den neuen Räumen ausgerichtet, der unentschieden endet. Für Deutschland spielen Wildförster, Zenkner, Wirtz, Blondeel und Kühl, für Frankreich sind Connesson, Vierat, Arnaut, Bourezg und Tachnakian am Start. Die Resonanz in der Presse war sehr positiv.

Bei der DPMM im Dreiband belegt die Mannschaft mit Schiwek, Köstner, Stavrakidis und Blach den 3. Platz. Schiwek wird Erster in der Bundesrangliste mit 1,102 GD.

In der 2. Bundesliga wird mit dem 2. Platz der Aufstieg nur knapp verpasst.

Frank Eversmann tritt in den Verein ein und zeichnet sich als guter Spieler und engagiertes Vorstandsmitglied aus.
1987

Die Deutsche Meisterschaft im Cadre 71/2 wird in den Clubräumen ausgetragen, die Thomas Wildförster gewinnt. Die Schirmherrschaft hatte Stadtrat Prof. Dr. Peter Rhein übernommen. Die Veranstaltung wurde ein großer Erfolg.

Das Fernsehen berichtete über 10 Minuten von dieser Meisterschaft. Am Finaltag war das Vereinsheim mit 150 Zuschauern überfüllt.

Unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters der Stadt Frankfurt am Main, Herrn Wolfram Brück, begeht der Verein am 21. November sein 75-jähriges Jubiläum im Rahmen einer sehr schönen Feier.

Der Präsident der Deutschen Billard Union, Wolfgang Rittmann, überreicht die alte DBB-Fahne dem Verein in Anerkennung als ältester Billardverein in Deutschland.

An der Feier nimmt auch der Hessentrainer, Rene Vingerhoedt aus Belgien teil

Die Bundesliga wird mit dem 5. Platz abgeschlossen. Orhan Erogul nimmt an 5 Deutschen Meisterschaften mit respektablen Ergebnissen teil. An der DPMM nehmen 2 Mannschaften teil. Die 1. Mannschaft scheitert an Hochfeld und die 2. Mannschaft übersteht Berlin, scheidet dann aber auch gegen Hochfeld aus.

Reinhold Zirn scheidet nach langjähriger Tätigkeit in verschiedenen Funktionen aus dem Vorstand aus.

Nach 33 Jahren Mitgliedschaft und im Alter von 85 Jahren verstirbt der stets fröhlich gewesene Gustav Eller.
1988

Die Mannschaft mit Köstner, Schiwek, Erogul und Stein wird Deutscher Vizemeister bei der DPMM und unterliegt erst im Endspiel in Bottrop knapp gegen die starke Mannschaft von Horster Eck, die mit Rudolph, Grethen, Wildförster und Großjung antrat.
1989

Die Mannschaft in der 2. Bundesliga belegt den 2. Platz.
1990

Endlich ist der Aufstieg in die 1. Bundesliga geschafft!

Die Mannschaft mit Lotz (Freie Partie), Köstner (Einband), Erogul, Stavrakidis (Cadre 47/2) und Schiwek, Eversmann (Dreiband) werden Erster der 2. Bundesliga und steigen in die 1. Bundesliga auf. Bereits drei Spieltage vor dem Ende stand der Aufstieg fest. Eine unvergessene Feier in der „Lohmühle“ in Marl folgte, so dass Lotz am nächsten Tag des Gegners Spiel nur schlafend verfolgen konnte und die Begegnung gegen den BC Marl mit 2:10 verloren ging. Nur Ralf Köstner, der wegen Grippe früh ins Bett gehen musste, konnte als Einziger seine Partie gewinnen.

Nach dem „Mauerfall“ findet in Chemnitz der erste Länderkampf der Nationalmannschaften zwischen der BRD und DDR statt. Für die BRD nehmen u.a. auch die Frankfurter Orhan Erogul, Ralf Köstner und Reiner Schiwek teil.

Ralf Köstner lernt bei dieser Meisterschaft seine Frau Silke kennen.

1991

Im Januar wird Ralf Köstner vierter bei der Deutschen Meisterschaft im Dreiband und qualifiziert sich damit zur Weltmeisterschaft für Nationalmannschaften, die im Februar in Viersen stattfand. Dort belegt er mit seinem Partner Aguirre den hervorragenden 7. Platz.

Im Mai wird die Mannschaft mit Köstner, Erogul, Stavrakidis, Ettelbrück und Wagner „Kleinbrettmeister“ (Bundesmeister im Vierkampf auf dem kleinen Billard).

Der Mietvertrag in der Mainzer Landstraße wird seitens des Vermieters gekündigt. Die erneute Suche nach geeigneten Räumen beginnt. Schließlich ist in der Borsigallee 45 das neue Heim gefunden und der schwierige Umzug mit vier großen und vier kleinen Tischen erfolgt im September.
1992

Orhan Erogul im Einband und Efstratios Stavrakidis im Cadre 47/2 werden jeweils Deutsche Vizemeister.
1993

Ein Snooker-Tisch wird angeschafft. Aufgrund der großen Nachfrage und des Mitgliederzuwachses muss noch ein zweiter Snooker-Tisch gekauft werden. Für die Mitglieder stehen nun vier große, zwei kleine und zwei Snooker-Tische zum Spielen bereit.

Frankfurt ist Ausrichter eines German Grand Prix im Dreiband, den Frank Eversmann in einer Hitzeschlacht im Finale gegen Norbert Ohagen für sich entscheiden kann.
1994

Im Januar bei der Deutschen Meisterschaft im Dreiband wird Reiner Schiwek Deutscher Vizemeister und Ralf Köstner belegt den 3. Platz. Das Halbfinale konnte Reiner gegen Ralf in 3 Sätzen, die alle 15:14 ausgingen, knapp für sich entscheiden. Reiner Schiwek qualifiziert sich damit zur Europameisterschaft in Odense/Dänemark und scheidet gegen Nelin aus.
1995

Die Mehrkampf-Bundesliga mit 6 Spielern wird abgeändert in eine reine Dreiband-Bundesliga mit 4 Spielern. Im ersten Anlauf erreichen die Spieler Köstner, Eversmann, Schiwek, Erogul und Stavrakidis den 2. Platz in der 1. Bundesliga.

Die Teilnahme an den Vorausscheidungen zum Europapokal für Vereinsmannschaften war der Lohn. In Belgien scheitern die Frankfurter knapp und belegten den 2. Gruppenplatz hinter Belgien, aber vor Holland und Spanien.

Der Kassierer, Jethro Binheim verschwindet im Mai spurlos und wird erst im Juni 1996 in Spanien tot aufgefunden.
1996

Auch in diesem Jahr endet die 1. Bundesliga mit dem 2. Platz. Diesmal verlief das Unternehmen Europapokal erfreulicher. Unter der Sonne von Palma de Mallorca liefen die Frankfurter Spieler Köstner, Schiwek, Eversmann und Erogul zur Höchst-form auf und gewinnen gegen den Titelverteidiger Schweden sowie gegen Dänemark und Spanien. Damit war die Endrunde der letzten 6 Mannschaften in Essen erreicht. Frankfurt setzte sich in Essen auch noch gegen Portugal und Belgien durch und musste das Halbfinale gegen Horster Eck bestreiten. Diese Begegnung endet unentschieden.

Köstner-Rudolph 2 zu 1, Schiwek-Grethen 2 zu 1, Eversmann-Horn 1 zu 2, Erogul-Figge 1 zu 2. Horster Eck erreicht das Endspiel nur aufgrund von insgesamt 5 mehr erzielten Bällen und gewinnt anschließen den begehrten Europapokal.

Frankfurt wurde unter den Augen von etwa 30 mitgereisten Freunden und Fans letztendlich Vierter. Damit ist der größte Erfolg seit Walter Lütgehetmann vollbracht. Inge Dollmann übernimmt das zum Überleben des Vereins wichtigste Amt der Kassiererin, das sie hervorragend mit viel Engagement ausführt.
1997

Bei der DPMM erzielt die Mannschaft den 3. Platz.
1998

Ralf Köstner erreicht bei der Deutschen Meisterschaft im Dreiband den 3. Platz.
1999

Im März richtet Frankfurt die Deutschen Meisterschaften im Biathlon (Dreiband und Kegelbillard) aus. Es wird ein voller Erfolg für die Frankfurter Teilnehmer. Ralf Köstner wird Deutscher Meister, Efstratios Stavrakidis belegt den 2. Platz und Peter Berger steigt mit Platz 3 auch auf das Siegerpodest.

Martin Karlson tritt in den Verein ein.

2000

Am 1. Januar wird die Hessische Billard Union (HBU) als Dachverband der getrennten Verbände HBLV (Karambol) und HPBV (Pool und Snooker) gegründet. Die 2 Verbände behalten aber weiterhin Ihre Eigenständigkeit.

Am 7. Januar verstirbt das langjährige Mitglied, der Schauspieler Klaus Wennemann, bekannt aus „Das Boot“ und „Der Fahnder“ im Alter von 59 Jahren.

Die finanzielle Situation des Vereins ist sehr schlecht. Der Vermieter ist nicht bereit die Miete zu reduzieren. Es muss an allen Ecken und Enden gespart werden, um die drohende Insolvenz abzuwehren.

Ralf Köstner kann seinen Titel im Biathlon verteidigen und wird erneut Deutscher Meister.

Frank Eversmann tritt leider wegen beruflicher Veränderung aus und spielt in Bergisch-Gladbach weiter.
2001

Der 10-Jahres Mietvertrag in der Borsigallee ist endlich abgelaufen und wird zu neuen, wesentlich günstigeren Bedingungen verhandelt und verlängert.

Bei der DPMM erreicht die Mannschaft wieder den 3. Platz.

Eine Diebstahlserie erschüttert den Verein. Mehrfach wird die Kasse aufgebrochen und Geld sowie Gegenstände und Getränke gestohlen.

Mit Hilfe der Polizei wird herausgefunden, dass der Enkel eines Mitgliedes nachts den Clubschlüssel von seinem Opa aus der Nachttischschublage genommen hatte und mit seinen Freunden den Club ausraubte. Der Schaden wurde durch den Opa übernommen.

Michael Michalski tritt in den Verein ein.
2002

Die Bundesligamannschaft schneidet nur mit dem 9. Platz ab. Das bedeutet den Abstieg in die 2. Bundesliga und den erneuten Kampf um den Aufstieg.

Bei der DPMM erreicht die Mannschaft mit Köstner, Schiwek, Erogul und Stavrakidis das Endspiel gegen den BC Hasselt, den in diesem Jahr stärksten Verein in Deutschland, der sich mit Galla, Horn, Siebert und Stoobands schon als sichere Gewinner gefühlt hatten.

Nachdem Frankfurt gewonnen hatte und somit Deutscher Meister war, zeigte sich lediglich Martin Horn als fairer Verlierer. Alle anderen Spieler und Zuschauer von Hasselt verließen fluchtartig die Spielstätte in Krefeld.

Der inzwischen weit von Frankfurt entfernt, in Sundern lebende Klaus-Dieter Mayer, der viel im Billardsport bewegt hat, tritt in den Verein ein. Er schenkt dem Verein zwei Originalstiche aus der Krienen-Sammlung, die er nach dem Tod von Karl-Heinz Krienen erworben hatte. Klaus-Dieter ist auch noch als Schriftführer im HBLV tätig.

Martin Karlson übernimmt das Amt des Schriftführers im Vereinsvorstand.
2003

Im Februar wird die Mannschaft von der Stadt Frankfurt im Rahmen des Frankfurter Abends des Sports für den Gewinn der DPMM geehrt.

Durch den Gewinn der DPMM konnte die Mannschaft im April am Europapokal in Athen teilnehmen und traf dort in der ersten Runde auf die starke Holländische Mannschaft Cyristal Kelly, die mit Caudron, Burgmann, R.Ceulemanns und van Kuyk antrat und einen GD von über 1,4 spielte. Frankfurt musste sich mit 2:6 geschlagen geben. Nur Schiwek konnte überraschend gegen Burgmann punkten. Sehenswert war die 15er Serie von Raymond Ceulemanns in der 1. Aufnahme im ersten Satz gegen Orhan Erogul.

In der Mitgliederversammlung wird die Anschaffung von 2 Pool– Tischen zur Ge-winnung von neuen Mitgliedern beschlossen, die mit Unterstützung des Landes-sportbundes Hessen Ende des Jahres angeschafft werden.

Dafür wird ein Snookertisch verkauft.

Der Verein verfügt jetzt über 4 große und 2 kleine Karamboltische, 2 Pooltische und 1 Snookertisch und ist nun mit allen Billard- Spielarten vertreten.

Pepe Munoz übernimmt das undankbare Amt des Kassierers.

Heiko Roth, der in seinem Vorverein schon einige Hessenmeisterschaften gewonnen hatte, tritt in den Verein ein und verstärkt die Mannschaft. Aktuell hat Heiko 1 Hessenmeisterschaft auf dem großen Billard und 7 auf dem kleinen Billard gewonnen.
2004

Das Ehrenmitglied Reinhold Zirn verstirbt im Alter von 69 Jahren. Er war 47 Jahre Mitglied im Verein und lange Zeit im Vorstand tätig und versäumte kein Heim- oder Auswärtsspiel der Bundesliga.

Pepe Munoz erkrankt schwer und muss die Kasse abgeben. Reiner Schiwek übernimmt dieses Amt zusätzlich zum Vorsitz.

Die Mannschaft mit Köstner, Schiwek, Stavrakidis und Erogul gewinnt die 2. Bundesliga und steigt wieder in die 1. Bundesliga auf.

Durch die neuen Pooltische werden viele neue Jugendliche gewonnen.
2005

Das 2. Ehrenmitglied Karl Steuernagel verstirbt im Alter von 86 Jahren. Er war 66 Jahre Mitglied im Verein und leitete lange Zeit die Geschicke des BC Westend.

Ein weiteres langjähriges Vorstandsmitglied, Reinhard Köhler verstirbt im Alter von 66 Jahren. Er war 43 Jahre Mitglied im Verein.

Die Bundesligamannschaft steigt wieder in die 2. Liga ab.

Der Anteil an neuen jugendlichen Mitgliedern nimmt weiter zu und somit auch die Unruhe im Verein, die zu einem ernsthaften Problem wird.

Zu einem Problem wird auch der Schwund in der Kasse durch nicht aufgeschriebene Getränke.

Heiko Roth übernimmt im Vorstand die Position des Lehrgangswartes.
2006

Heiko Roth wird im Juni zum Vorsitzenden des HBLV gewählt.

Der Schwund in der Kasse durch nicht aufgeschriebene Getränke wird immer größer.

Die Mannschaft mit Köstner, Schiwek, Stavrakidis und Roth wird Zweiter in der 2. Bundesliga. Gegen München spielt die Mannschaft einen neuen Fabelrekord von 1,584 MGD. Köstner 2,000; Schiwek 1,904; Stavrakidis 1,333 und Roth 1,333.

Da in der 1. Liga eine Mannschaft zurückgezogen wurde, fanden in Duisburg zwei Relegationsspiele um den Aufstieg zwischen Frankfurt und Coesfeld statt. Das 1.Spiel gewann Coesfeld mit 6:2 und die 50 angereisten Coesfelder begannen bereits in der bekannten unfairen Art zu feiern. Die Frankfurter konterten aber im 2. Spiel mit 8:0 und stiegen somit wieder in die 1. Bundesliga auf.

Der Verein meldet erstmals eine Poolmannschaft in der Kreisliga an.
2007

Da die Vereine in der 1. Liga alle mit starken Ausländern spielen, war der Abstieg in die 2.Liga wieder nicht zu verhindern.

Andreas Kronlachner aus Österreich will Bundesligaluft schnuppern und tritt in den Verein ein und spielt in der 2. Bundesliga auf eigene Kosten mit.

Nach intensiver Suche zur Ursache des Schwundes werden 3 Jugendliche beim Entwenden von Süßigkeiten und Getränken erwischt und es erfolgt der Ausschluss aus dem Verein.

Andere Jugendliche treten aus Solidarität aus und es herrscht wieder eine erträgliche Billardruhe und ein erheblich reduzierter Schwund ist festzustellen.

Die Poolmannschaft erreicht den 6. Platz in der Kreisliga.

Athanasios Tsipis tritt in den Verein ein.
2008

Durch den Zuwachs von Snookerspielern wird wieder ein 2. Snookertisch angeschafft. Dafür wird ein großer Karamboltisch verkauft und die 2 kleinen Billards umgestellt. Im Snooker finden nun GOSP- Turniere statt.

Der Verein verfügt nun über 3 große und 2 kleine Karamboltische, 2 Pooltische und 2 Snookertische.

Die Mannschaft mit Kronlachner, Köstner, Schiwek, Roth, Stavrakidis erreicht den 2. Platz in der 2. Bundesliga. Da Kronlachner unbedingt in der 1.Liga spielen wollte, wechselt er zu Langenfeld. Nach dieser Entscheidung, die er später bereute, zogen sich 2 Mannschaften aus der 1. Liga zurück und Frankfurt steigt doch in die 1.Bundesliga auf.

Die Poolmannschaft erreicht den 2. Platz in der Kreisliga und damit den Aufstieg in die Bezirksliga. Bester Einzelspieler ist Fabio Vittoria mit Platz 11 in der Ligastatistik.

Im Snooker wird eine Mannschaft in der Verbandliga gemeldet.
2009

Natürlich war der wiederholte 1. Liga- Auftritt nicht von Erfolg gekrönt. Die Mannschaft steigt wieder in die 2. Bundesliga ab.

Michael Michalski übernimmt die Kasse und zeichnet sich nicht nur dadurch aus, dass er Verluste in der Kasse durch eigene Spenden ausgleicht.

Athanasios Tsipis übernimmt im Vorstand das Amt des Sportwartes Karambol, das er hervorragend ausführt.

Die Bezirksliga war für die Poolmannschaft keine große Herausforderung. Die erfolgreiche Saison wurde souverän mit dem ersten Platz beendet, was den Durchmarsch in die Landesliga bedeutete.

Fabio Vittoria erreicht bei der Deutschen Meisterschaft U18 im Pool den 5. Platz.

Die neu gemeldete Snookermannschaft belegte in der Verbandsliga einen her-vorragenden zweiten Platz. Mit sieben Siegen und nur einem verlorenen Match war man Punktgleich mit dem Meister. Lediglich das Partieverhältnis bescheinigte die schlechtere Platzierung. Besonders ärgerlich war die Tatsache, dass ein Heimspiel aufgrund eines unnötigen Nichtantritts mit 0:12 Frames gewertet wurde.

Der Meistertitel war absolut im Bereich des Möglichen gewesen.

Hannes Lüttringhaus tritt in den Verein ein und verstärkt die Poolmannschaft.
2010

Die 2. Bundesliga endet mit der schlechtesten Platzierung seit dem Start im Jahre 1982. In der letzten spannenden Begegnung gegen Schiffweiler kann sich die Mannschaft gerade noch so mit einem 5:3 Sieg auf Platz 8 in der Liga halten.

Orhan Erogul, der einige Jahre in Duisburg spielte, kehrt wieder zurück in den Verein und in der 2.Liga spielt die Mannschaft jetzt mit Erogul, Schiwek, Roth, Stavrakidis und Köstner.

Bei der Mitgliederversammlung werden Überlegungen zur Anschaffung von 2 neuen großen Karamboltischen laut und die Spendenbereitschaft von Mitgliedern lassen die Anschaffung möglich erscheinen. Es soll aber erst 2011 eine Entscheidung getroffen werden.

Die Poolmannschaft sorgte für eine spannende Saison in der Landesliga. Den 2. Platz verpasste die Mannschaft als sie am vorletzten Spieltag gegen das Tabellenschlusslicht nur ein Unentschieden erreichte. Am letzten Spieltag ging es dann noch einmal gegen den uneinholbaren Tabellenführer. Ein weiteres Unentschieden machten die Aufstiegshoffnungen endgültig zunichte und besiegelten den vierten Platz.

Im Snooker wurde der Ligabetrieb auf eine Liga verkürzt. Alle gemeldeten Mann-schaften spielten nun in der Hessenliga, in der unsere Mannschaft den fünften Platz erreichte.
2011

In der 2. Bundesliga kann der Abstieg wieder nur knapp im letzten Spiel abgewendet werden.

Orhan Erogul wird Deutscher Vizemeister im Biathlon und Heiko Roth belegt den 2. Platz bei der Bundesmeisterschaft im Dreiband auf dem kleinen Billard.

In der Oberliga erzielt die zweite Mannschaft mit Hoppe, Tsipis, Fiore und Votsis den ersten Platz.

Bei der Mitgliederversammlung wird die Anschaffung von 2 neuen großen Billartischen beschlossen und ein Zuschuss für langlebige Sportgeräte beim Landes-sportbund Hessen beantragt. Nach der Bewilligung des Zuschusses und den groß-zügigen Spenden von einigen Mitgliedern werden 2 neue Tische bei Gabriels, Modell Caudron bestellt.

Hannes Lüttringhaus übernimmt im Vorstand die Ämter Sportwart Pool und Snooker und malt ein wunderschönes Bild von Eddie Felson aus dem Film „The Hustler“ (Haie der Großstadt) auf eine Wand im Club.

In dieser Saison zeigte die Poolmannschaft in der Landesliga schon früh, dass es jetzt um einen erneuten Aufstieg ging. Schon am vierten Spieltag war Rang 2 gesichert und zur Halbzeit war die Mannschaft Herbstmeister. Der erste Platz wurde bis zum Schluss verteidigt und der Aufstieg in die Verbandsliga war geschafft. Jetzt ist auch die Pool-Billard-Abteilung im Spitzensport angekommen.

Im Ligaeinzelturnier belegte Matej Vucak einen hervorragenden dritten Platz.
2012

Im Februar werden die 2 neuen Tische geliefert, 1 Karambol und 1 Snooker verkauft und alle Tische im Club umgestellt. Der Verein verfügt nun über 4 große und 2 kleine Karamboltische, 2 Pooltische und 1 Snookertisch.

Die 2. Bundesliga wird mit der Mannschaft Erogul, Schiwek, Roth, Stavrakidis und Köstner mit dem 6. Platz abgeschlossen.

Die Oberligamannschaft mit Hoppe, Tsipis, Fiore und Votsis kann den Titel erfolgreich verteidigen und wird wieder Erster.

Am 5. Mai feiert der Verein sein 100-jähriges Jubiläum im Festsaal der Frankfurter Ruder-Gesellschaft Oberrad mit einer sehr schönen Feier.

An der Feier nehmen von der Stadt Frankfurt der Stadtrat Claus Möbius, vom Sport-kreis Dieter Bürger, der DBU-Präsident Hagen Goronczy sowie der HBLV- und HPBV- Vorstand und Vertreter aus anderen hessischen Vereinen teil.

Auch die ehemaligen Mitglieder Andreas Stein und Frank Eversmann reisten aus Frankreich bzw. Dinslaken an.

Im Rahmen der Feier wird Jörg Rindermann für 43 Jahre Mitgliedschaft und 12 Jahre Vereinsvorsitz zum Ehrenmitglied ernannt.

Am 23. Juni findet ein Dreiband- Jubiläumsturnier mit nationaler Besetzung in den Clubräumen statt, dass Christodoulidis aus München im Finale gegen Stavrakidis gewinnt.

Die Poolmannschaft kann sich in der Verbandliga halten.
2013

Im April wird dem Verein im Rahmen des Sportabends der Stadt Frankfurt zum 100- jährigen Bestehen durch den Hessischen Ministerpräsidenten, Volker Bouffier, die „Silberne Ehrenplakette des Landes Hessen“ überreicht.

Bei der Mitgliederversammlung wird Martin Schillmöller als Pressewart, Thorsten Hoffmann als Sportwart Pool + Snooker und Hanspeter Wolff Müller als Jugendwart neu in den Vorstand gewählt.

Die 2. Bundesliga wird mit der Mannschaft Erogul, Schiwek, Stavrakidis und Köstner mit dem 7. Platz abgeschlossen. Der Abstieg konnte erst im letzten Spiel gegen Nied durch einen 6:2 Sieg verhindert werden und Nied steigt ab.

Orhan Erogul und Heiko Roth nehmen an der Europa­meisterschaft Dreiband kleines Billard teil. Im Einzelwettbewerb erreichen sie den 34. und 35. Platz von 62 Teilnehmern und in der Zweiermannschaft Platz 11 von 32 teilnehmenden Mannschaften.

Beide Oberligamannschaften im Dreiband und auch beide Mannschaften im Dreiband am kleinen Billard erzielen den 1. und 2. Platz bei den Hessenmeisterschaften.

Auch die Vierkampfmannschaft wird Hessenmeister.

Die Poolmannschaft steigt leider aus der Verbandsliga ab.

Am 14. bis 16. Juni richtet Frankfurt in den Clubräumen die Bundesmannschaftsmeisterschaft im Dreiband am kleinen Billard aus und ist für die Endrunde der letzten 4 Mannschaften gesetzt.

 

Erfolge


Weltmeisterschaften (Einzel):

Walter Lütgehetmann im Fünfkampf (1939)
Walter Lütgehetmann im Cadre 71/2, Vizemeister (1959)

Europameisterschaften (Einzel):

Walter Lütgehetmann im Cadre 71/2 (1952 und 1953)
Walter Lütgehetmann im Cadre 47/2 (1953)
Walter Lütgehetmann im Einband (1954)

Deutsche Meisterschaften (Einzel):

Walter Lütgehetmann im Cadre 47/2 (1935,1943,1948,1952,1952,1953,1955,1958)
Walter Lütgehetmann im Cadre 71/2 (1951,1953,1955,1956,1958,1961)
Walter Lütgehetmann in der Freie Partie (1955 und 1956)
Walter Lütgehetmann im Einband (1955,1956,1956,1958,1960)
Walter Lütgehetmann im Fünfkampf (1939,1954,1955,1958)
Orhan Erogul im Einband, Vizemeister (1992)
Efstratios Stavrakidis im Cadre 47/2, Vizemeister (1992)
Reiner Schiwek im Dreiband, Vizemeister (1994)
Ralf Köstner im Dreiband, 3.Platz (1994 und 1998)
Ralf Köster im Biathlon – Dreiband und Kegelbillard (1999 und 2000)
Efstratios Stavrakidis im Biathlon, Vizemeister (1999)
Heiko Roth im Biathlon, 3. Platz (2006)
Orhan Erogul im Biathlon, Vizemeister (2011)
Heiko Roth im Dreiband kleines Billard, Vizemeister (2011)

1. Bundesliga Dreiband

2. Platz mit Köstner, Eversmann, Schiwek, Erogul, Stavrakidis (1995)
2. Platz mit Köstner, Schiwek, Eversmann, Erogul, Stavrakidis (1996)
Weitere Teilnahmen in der 1. Bundesliga (1991,1997,1998,2002,2005,2007,2009)

2. Bundesliga Dreiband

Seit 1982 bis heute durchgängig in der 1. oder 2.Bundesliga vertreten.
Sieg und Aufstieg in die 1. Bundesliga (1990,1994,2001,2004,2006,2008)

Deutsche Pokalmannschaftsmeisterschaften
im Dreiband

3. Platz mit Schiwek, Köstner, Stavrakidis, Blach (1986)
2. Platz mit Köstner, Schiwek, Erogul, Stein (1988)
3. Platz mit Köstner, Schiwek, Eversmann, Erogul (1997)
3. Platz mit Köstner, Schiwek, Erogul, Stavrakidis (2001)
1. Platz mit Köstner, Schiwek, Erogul, Stavrakidis (2002)

Europa Pokalmannschaftsmeisterschaft
im Dreiband

2. Platz in der Vorrunde in Belgien mit Köstner, Eversmann, Schiwek, Erogul (1995)
1. Platz in der Vorrunde in Mallorca mit Köstner, Schiwek, Eversmann, Erogul (1996)
4. Platz in der Endrunde in Essen mit Köstner, Schiwek, Eversmann, Erogul (1996)
3. Platz in der Vorrunde in Athen mit Köstner, Schiwek, Erogul, Stavrakidis (2003)

Bundesmannschaftsmeisterschaft im Vierkampf
am kleinen Billard

1. Platz mit Köstner, Erogul, Stavrakidis, Ettelbrück, Wagner (1991)

Bundesmannschaftsmeisterschaft im Dreiband
am kleinen Billard

2. Platz mit Erogul, Roth, Stavrakidis, Schiwek (2013)

Weitere Ehrungen

„Silberlorbeer“ an Walter Lütgehetmann, verliehen am 31.03.1953
„Silberne Ehrenplakette des Landes Hessen“ an Billard Club Frankfurt 1912,
verliehen am 22.04.2013